Nachhaltigkeit & Reisegepäck

Hier haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, mit welchen Tricks du deinen Urlaub nachhaltiger gestalten kannst, indem du einfach das Packen deines Reisegepäcks etwas durchdenkst.

Tipp 1: Bring deine Tasche nicht zum Platzen!

Es mag zwar sarkastisch rüberkommen, wenn man unsere vollen Rucksäcke sieht, aber wenn man es schafft, seine Gepäckmenge so gering wie möglich zu halten, hat dies gleich mehrere Vorteile: Zum einen, aus Nachhaltigkeits-Sicht, verursachst du mit weniger Gepäck automatisch weniger Emissionen. Zum anderen machst du dich auch freier - weniger Gepäck heißt, dass du weniger schleppen musst und flexibler bist. Ganz neben bei kannst du eventuell auch an Gepäckkosten z.B. bei Flügen sparen.


Tipp 2: Nachhaltiger Durst

Anstatt dir im Urlaub ständig neue Wasserflaschen zu kaufen, kannst du dir z.B. einfach eine Edelstahl Trinkflasche o.ä. von Zuhause einpacken. Diese kannst du, ohne schwere Einkäufe schleppen zu müssen, bequem in deiner Unterkunft immer wieder auffüllen. So sparst du dir jede Menge Plastikmüll durch PET-Flaschen.
Falls du Bedenken wegen der Trinkwasserqualität hast, gibt es verschiedene Wege, Leitungswasser ganz einfach aufzubereiten. Online oder bei dem Outdoor-Ausrüster deines Vertrauens findest du kompakte Wasserfilter oder Tabs zur Wasseraufbereitung.


Tipp 3: Nachhaltige Verbrauchsartikel

Vor allem Hygieneartikel sind leider Wegwerfartikel. Abschminkpads, Einmal-Rasierer und Co. verursachen unnötigen Müll, dabei gibt es längst zahlreiche wiederverwendbare Alternativen! Oftmals enthalten diese Kosmetikartikel noch Plastik, wie z.B. Wattestäbchen. Auch hierfür gibt es nachhaltigen Ersatz aus Bambus und Co.

Wenn ihr Streetfood liebt, kennt ihr es bestimmt, dass man überall Plastikbesteck zugesteckt bekommt. Um darauf zu verzichten, kann man sich schon zu Hause entsprechend ausrüsten.

Die Liste ließe sich wohl noch weiter fortsetzen... Lass deiner eigenen plastikfreien Kreativität ihren Lauf!


Tipp 4: Versteckte Umweltsünder

Mittlerweile sollte jedem bekannt sein, dass gewisse Kosmetikartikel, wie Duschgels, Shampoos, Seifen und Sonnencremes Mikroplastik oder andere biologisch nur schwer abbaubare Stoffe enthalten.

 

Gerade wenn ihr euren Urlaub am Strand verbringt oder an Korallenriffen schnorcheln wollt, sollte man über diesen Tipp nachdenken. Auf Hawaii wurden verschiedene Sonnenschutzmittel verboten, da deren Inhaltsstoffe wohl schädlich für die sensible Unterwasserwelt sind.