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Besser spät als nie...

Im Jahr 2020 wollen wir unsere Reisen noch gemächlicher angehen. Mit Neuseeland und Australien haben wir im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal zwei Länder auf dem Zettel. So ist der Plan, dass wir uns für jedes dieser Ziele jeweils ganze zwei Monate Zeit nehmen, um möglichst tief in das Leben dort einzutauchen.

 

Und selbst nach einem Monat in Neuseeland haben wir dieses Land noch lange nicht satt. Unglaublich wie facettenreich es hier ist. Jeden Tag gab es neue Abenteuer, neue Geschichten, Menschen und Eindrücke, weswegen der nächste Blog-Artikel sooo lange auf sich warten ließ.

 

Die mehr als 30-stündige Anreise steckte uns bei unserer Ankunft ordentlich in den Knochen. Gerädert kamen wir in Auckland an und mussten erst einmal feststellen, dass nur die Hälfte des Gepäcks den Zielort erreichte. Nun ja, nachdem wir etwas Schlaf nachholten, erkundeten wir den Stadtteil "Western Springs" mit seinem schönen Park, bevor wir uns ins Zentrum aufmachten, wo wir die kommenden Nächte im schnieken Apartment zweier Japaner verbrachten - sehr freundliche, aber nahezu unsichtbare Gastgeber. 

Der Wohnblock mit Aussicht auf den "Sky Tower" war die perfekte Ausgangslage für unsere Touren. Obwohl in Aucklands Zentrum gerade viel gebaut wird, gefiel uns die Stadt auf Anhieb. An jeder Ecke gab es nette Cafés und wirklich gute Restaurants, so dass wir uns nie wirklich mit deren Suche beschäftigen mussten.

Am zweiten Tag legten wir einige Kilometer zu Fuß zurück, sehr zum Leidwesen Christophs blasengeplagter Füße. Wir starteten im Hafen, besuchten den Fischmarkt und das historische Ferry Terminal. Weiter ging es in die Queen Street, die Shoppingmeile Aucklands. Hier mussten wir für Lisa erst einmal ein paar Klamotten kaufen, da ihr Gepäck immer noch verschollen war.

Nach diesem außerplanmäßigen Stopp setzten wir bei bestem Wetter setzten unseren Weg in schicken Stadtteil „Parnell“ fort, wo wir zuerst den „Domain Wintergardens“ einen Besuch abstatteten, ehe wir entlang der Parnell Road mit ihren vielen kleinen Geschäften und Cafés schlenderten. Dank des recht guten Busnetzes kamen wir schnell zurück zu unserer Bleibe, wo wir völlig K.O. ins Bett fielen.

Am vorletzten Morgen in Auckland bekamen wir tatsächlich gute Nachrichten vom Flughafen – schnell machten wir uns auf den Weg, um Lisas Rucksack abzuholen. Mit reichlich Verzögerung starteten wir nun in den letzten Tag in dieser Metropole. Mit der Fähre setzten wir auf die andere Seite der Bucht über. Der Ausflug in das kleine Städtchen Devonport gehörte zu unseren Highlights in Auckland. Vom Fähranleger aus führte uns der Weg vorbei an netten Häusern zu einem herrlichen Sandstrand. Später trotzten wir der Mittagshitze und erklommen den Mount Victoria, von dem wir eine herrliche Aussicht auf die Skyline Aucklands hatten. 

Auf dem Weg zurück zur Unterkunft ließen wir uns es nicht nehmen, die außergewöhnlichen Eiscremes von „Giapos“ zu testen und uns lecker Dumplings in der „XUXU Dumpling Bar“ zu gönnen.

Bevor wir am folgenden Tag uns auf den Weg weiter nach Norden machten, stärkten wir uns noch bei „Best Ugly Bagels“. Obwohl sich Auckland anscheinend sehr im Umbruch befindet – denn es gab viele große, laute Baustellen u.a. für ein U-Bahn-System, hat uns diese Stadt gut gefallen.

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Auckland -