· 

Animal Rescue Center

Die Zeit in Costa Rica hat uns besonders gut gefallen.

Die Natur dort ist ein Traum, noch nie zuvor waren wir in einem so grünen Land. In Sachen Schutz von Tieren und Pflanzen ist das kleine Land ein absoluter Vorreiter. Über ein Viertel der gesamten Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. 
Außerdem haben sich viele private Initiativen dem Artenschutz verschrieben. Neben zahlreichen Nationalparks haben wir auch solche privat geführten Schutzzentren besucht. Wichtig, hierbei handelt es sich nicht um Zoos. Doch mit deinem Besuch bekommst du zum einen die Möglichkeit, Tiere aus nächster Nähe zu beobachten, was in der Wildnis nicht immer ganz einfach ist. Gleichzeitig unterstützt du damit diese Einrichtungen, denn der Erlös kommt den Tieren zu Gute.

 

Drei dieser Einrichtungen, die uns sehr beeindruckt haben, möchten wir euch hier gerne vorstellen:

Toucan Rescue Ranch

Seit 2004 gibt es diese liebevoll geführte Einrichtung, die sich in der Nähe der Hauptstadt San Jose befindet. Hier werden vom Zoll befreite, verletzte oder verwaiste Tiere gepflegt und wenn möglich, wieder in die Wildnis entlassen.

Ursprünglich war die "Toucan Rescue Ranch" nur auf Tukane spezialisiert, doch mittlerweile kümmert man sich vor Ort um eine Vielzahl verschiedenster Tiere, wie z.B. das blinde Faultier "Snickers".

Bei einer Führung erfährt man viel über die Arbeit auf der Ranch und die Tierwelt Costa Ricas, aber auch welch grausame Schicksale die Tiere teilweise erleben mussten, um die man sich hier nun bestens kümmert.

Wenn du süße Baby-Faultiere in aller Ruhe aus nächster Nähe beobachten willst, bist du hier an der richtigen Adresse: Neben gewöhnlichen Führungen am Tage oder auch nachts gibt es nämlich die "Faultier & Kaffee"-Tour, die wir sehr empfehlen können. Bei Kaffee und Kuchen kann man hier entspannt den Tieren beim Klettern und Fressen zusehen. Das war für uns ein ganz besonderes Erlebnis!

Schaut doch mal rein! https://toucanrescueranch.org

Ara Project Manzanillo

Das "Ara Manzanillo" an der Karibikküste Costa Ricas ist ein absoluter Geheimtipp. Nur eine Stunde am Tag kann man das große Schutzgebiet besuchen und auch nur, wenn man sich vorab angemeldet hat.

Hier setzt man sich für die Arterhaltung des extrem bedrohten grünen Aras ein, von dem es weltweit leider nur noch etwa 1500 Exemplare gibt, da wir Menschen seinen Lebensraum mehr und mehr zerstören.

Schon seit 2010 werden auf dem Gelände von Freiwilligen Aras von Hand aufgezogen. Die Vögel werden dann langsam an das Leben in der Wildnis gewöhnt, bevor sie endgültig in die Freiheit entlassen werden.

Allein schon die Anfahrt dorthin ist ein Erlebnis. Am besten lässt man sich mit einem Taxi den steilen Berg durch den Regenwald hinauffahren. Inmitten riesiger Bäume hört man schon von Weitem das laute Krächzen der Aras. Die neugierigen Tiere fliegen immer wieder dicht über die Köpfe der Besucher hinweg und beäugen einen aus nächster Nähe. Auch Tucane sind hier keine Seltenheit. Doch man sollte gut aufpassen, wo man hintritt und nicht nur nach den Vögel Ausschau halten, denn auf dem Boden kann man verschiedenste Arten von Pfeilgiftfröschen entdecken. 

Mehr über dieses Projekt erfährst du hier: https://aramanzanillo.org

 

Jaguar Rescue Center

Das "Jaguar Rescue Center" ist die Vorzeige-Einrichtung schlechthin. Zwei spanische Biologen, die absolute Experten für Säugetiere und Reptilien sind, haben das Zentrum aufgebaut.

Begeistert führen einen die freiwilligen Mitarbeiter durch die sehr gepflegte Anlage, die ebenfalls an der Karibikküste nahe Puerto Viejo liegt und erzählen von der rührenden Geschichte, die hinter dem "Jaguar Rescue Center" steckt.

Wie auch in der "Toucan Rescue Ranch" werden hier kranke, verletzte oder verwaiste Tiere versorgt. Verschiedenste Affenarten, Faultiere und viele weitere Säugetiere, Vögel und Reptilien finden hier ein Zuhause oder werden auf die Auswilderung vorbereitet. Auf den 22.000 Quadratmetern werden mehr als 160 Tierarten gepflegt, die sich teilweise frei auf dem Gelände bewegen. 

Auch hier werden verschiedene Touren angeboten und nachts kann man im dazugehörigen Reservat mit ausgebildeten Rangern auf Entdeckungstour gehen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Überzeugt euch doch selbst: https://www.jaguarrescue.foundation/en-us/

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Tierschutz in Costa Rica -