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Caribbean Sun

NACHTRAG:

Seit knapp 2 Stunden stehen wir im Stau, mitten im nirgendwo auf halber Strecke unseres Rückwegs von der Karibik nach San Jose - mitten im Regenwald, mitten in der absoluten Dunkelheit. Trotz der langen Autoschlange ist es total ruhig, man hört tatsächlich nur die Rufe der exotischsten Vögel und das Zirpen unzähliger Grillen. Leicht prasselt der Regen gegen die Windschutzscheibe... 
Nervig? Vielleicht – aber nur ein bisschen. Eher traurig, da wir schon einen Tag später Costa Rica verlassen werden. 

 

Obwohl wir nur an einem einzigen Ort an der Karibikküste übernachteten, erlebten wir hier richtig viel. Wir genossen dieses facettenreiche Fleckchen Costa Ricas. Nahezu jeden Tag sonnten wir uns an einem der vielen palmengesäumten Stränden, sprangen in die Wellen und vergruben unsere Füße mal im weißen, mal im schwarzen Sand. Hin und wieder ließ sich sogar ein Faultier in den Bäumen direkt am Strand blicken 
Überhaupt gab es wieder viele wilde Tiere zu entdecken. Bei unserer Wanderung entlang der Küste durch den „Cahuita Nationalpark“ kreuzten Affen und Waschbaren unseren Weg, ehe ein Sturm über uns hereinbrach und wir erst Stunden später – nass bis auf die Knochen – in unserer Bleibe ankamen. 

Außerdem besuchten wir noch zwei Tierschutzzentren – über diese berichten wir aber noch in einem gesonderten Artikel. 


Das Leben auf der Karibikseite ist nochmal eine Nummer entspannter als am Pazifik. In dem kleinen Hafenort Puerto Viejo fällt es nicht schwer, sich davon anstecken zu lassen. Von überall her hört man Reggae-Musik, die Leute sitzen am Strand, warten auf die Wellen oder spielen Volleyball.
Entlang der Küstenstraße ist mit Fahrrädern alles leicht zu erreichen. 
In Puerto Viejo selbst gibt es tolle Cafés, die wir jeden Mittag heimsuchten, wie das „Bread and Chocolate“. Super Frühstück in toller Atmosphäre bekommt man im „Café Rico“ geboten, das von einem englisch-amerikanischen Pärchen liebevoll geführt wird. Man sitzt in Mitten eines kleinen Gartens mit zahlreichen roten Pfeilgiftfröschen und hat vielleicht dort das Glück, dass sogar ein Faultier vorbeischaut. Falls einem die Reiselektüre ausgeht, findet man hier auch bestimmt Ersatz!

Abends kann man es sich in einem der vielen, abwechslungsreichen Restaurants gut gehen lassen: Ob typisch karibisch wie im „Soda Shekina“ und im „La casita de Monli“, oder italienisch mit direktem Blick auf den Strand bei „Amimodo“, hier kommt jeder auf seine Kosten. Auch die Burger im „Soulsurfer“ sind mega lecker – wer auf Currys steht, wird bei „Stashu's Con Fusion“ fündig.

Die Liste lässt sich locker noch weiter fortsetzen. Verhungern muss hier keiner!

 

Man merkt bestimmt schon, die Karibikseite, überhaupt ganz Costa Rica hat uns wahnsinnig gut gefallen und gehört absolut zu unseren Highlights auf der Reise! Viele schöne Ecken haben wir in diesem Land noch gar nicht entdeckt, so dass wir wirklich schweren Herzens Zentralamerika verlassen, obwohl wir uns auch sehr darauf freuen, unsere Familien an Weihnachten zu besuchen.

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Costa Ricas Karibikküste -