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Endlich wieder Meer!

Die Anfahrt an die Pazifikküste Costa Ricas war schon sehr beeindruckend, als wir die Berge Monteverdes verließen und schon von Weitem das Meer sehen konnten. Unser erstes Ziel war "La Herradura", ein mehr als verschlafenes Nest direkt am Pazifik. Kurz bevor wir hier ankamen, gab es schon einiges zu entdecken. Von der "Crocodile Bridge" konnten wir riesige Krokodile beobachten und in den Bäumen entlang der Straße entdeckten wir immer wieder rote Aras und Tucane. Eigentlich wollten wir den Carara Nationalpark am folgenden Tag besuchen, doch wir entschieden uns, den Mittag einfach am Strand zu bleiben. Unsere Gastgeber versorgten uns bereits früh morgens mit Smoothies, nachdem Aras uns laut krächzend weckten. Die nächste Bleibe war tief zwischen einer Palmplantage versteckt. Hier hatten wir eine sehr moderne Unterkunft mit sage und schreibe zwei Zimmern! Nichtsdestotrotz fand erst einmal das schon obligatorische Gecko-aus-dem-Apartment-jagen statt. Am Abend unterhielten wir uns mit Händen und Füßen und ein paar Brocken auf Spanisch mit dem älteren Vater des Besitzers, dessen größtes Hobby es wohl war, Dokumentationen über den 2. Weltkrieg in Deutschland zu schauen. 

Früh morgens ging es dann zu einem der bekanntesten Nationalparks Costa Ricas "Manuel Antonio". Durch diesen Park kann man auf gut ausgebauten Wegen durch den Regenwald entlang verschiedenster Buchten wandern. Wir wurden bereits vorgewarnt, dass es dort sehr touristisch zugeht und regelrechte Menschenmassen anzutreffen seien. Doch wir schienen Glück gehabt zu haben. Tatsächlich waren wir froh, wenn wir hier und da auf Touris trafen, denn das bedeutete meist, dass diese bereits irgendein Tier erspäht hatten.

Und so bekamen wir neben einer prächtigen Landschaft verschiedenste Tiere vor die Linse. Überhaupt ist dieser Ort einer der besten Plätze, um Faultiere zu sehen. Von dem schwül-heißem Wetter geschafft, kühlten wir uns an einem der Strände im Park ab - diese gehören tatsächlich für uns zu den schönsten Orten Costa Ricas! Während Lisa im Schatten der Palmen döste, konnte Christoph weiter auf "Tierjagd" gehen. 


Obwohl wir an diesem Abend völlig erschöpft ins Bett fielen, mussten wir uns am nächsten Morgen gleich weiter auf den Weg nach Dominical, einem Surfernest machen.

Zwar waren wir bereits vor Jahren für mehrere Tage in einem Surfcamp im Baskenland, doch hatten wir wohl sämtliche Dinge verlernt und so hatte unser Surf-Lehrer Jordy alle Hände voll mit uns zu tun. In den Tagen, in denen wir in Dominical waren, gab es immer wieder heftige Schauer, die wir meist in einem der netten Cafés aussaßen. Unbedingt sollte man das Café "Mono Congo" ausprobieren. Die Gerichte wie die vegetarischen Burritos sind der Hammer. Im "Phat Noodle" kann man abends neben frischem Ceviche leckere Curry-Gerichte genießen. In dem Örtchen geht es sehr, sehr entspannt zu und so fiel es uns wirklich schwer, als wir wieder nach San Jose ins Landesinnere aufbrechen mussten, um unseren Mietwagen abzugeben.

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Costa Ricas Pazifikküste -