· 

Last Stop: Oaxaca

Nach fast 2 Wochen Yucatan wollten wir unbedingt noch einen anderen Teil von Mexiko kennenlernen. Wir hatten schon viel Gutes über die Stadt Oaxaca im Süd-Westen Mexikos gehört und so kam es, dass wir ganze 6 Tage dort verbrachten. Wir entschieden uns bewusst dafür, mal wieder „länger“ an einem Ort zu bleiben und uns dort einfach treiben zu lassen. 

Mit unserem Hostel „Luz de Luna Nuyoo“ im Zentrum hatten wir einen echten Glücksgriff gelandet. Hinter einer unscheinbaren alten Holztür verbarg sich ein wunderschöner Innenhof mit Hängematten und chilliger Musik. Unsere Vormittage verbrachten wir mit ausschlafen, lesen, planen, schreiben und gingen am Mittag dann los, um die Stadt zu erkunden. Oaxaca punktet vor allem mit seinen bunten Häuschen, den kleinen Geschäften und den vielen Märkten. Das Wetter war ausnahmsweise mal auf unserer Seite und so wanderten wir durch die Straßen und Parks und beobachteten das bunte Treiben. Wir legten auch einige Pausen in Cafés und Restaurants ein und ließen es uns gut gehen. 

Solltet ihr mal zufällig in Oaxaca sein, stattet dem kleinen Café „Cactus Loncheria“ unbedingt einen Besuch ab. Es gibt dort zwar nur einen einzigen Tisch, aber das Essen und die Kaffees sind genial! 

Nach ein paar Tagen wollten wir dann ein bisschen das Umland erkunden und buchten daher eine Tagestour zum „Hierve el Agua“. Das ist eine Quelle hoch in den Bergen der „Sierra Norte“, an der sich viele Pools aus Kalk gebildet haben. Die Tour dorthin beinhaltete aber noch einige Zwischenstopps, die wir zwar nicht gebraucht hätten, aber uns dann letztlich doch noch einen besseren Einblick in die Kultur des Landes gegeben haben. So stoppten wir an einer Mezcal-Destillerie, einer Weberei, einer antiken Zapotekenstadt und an dem ältesten Baum der Welt. An unserem eigentlichen Ziel kamen wir dann um 15 Uhr an - ab 9.30 Uhr waren wir unterwegs:-). Trotz der vielen Menschen genossen wir die Aussicht, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. 

An unserem letzten Tag buchten wir über Airbnb einen Kochkurs. Wir trafen unseren Koch Renato nur ein paar Blocks von unserer Unterkunft entfernt und begaben uns nach einem kleinen Frühstück in Richtung Markt. Renato zeigte uns einen abgelegenen „Mercado“, bei dem überwiegend die Locals einkaufen. Mit Bastkörben bewaffnet zogen wir durch die kleinen Gassen und kauften alles für unsere „Mole Verde“ ein. Zurück in der Küche fingen wir auch gleich an zu schnippeln. Mole Verde ist eine Art Eintopf mit vielen Kräutern, Kartoffeln und Mais-Dumplings. Sehr lecker!

Gestärkt für unser nächstes Ziel fuhren wir dann am folgenden Morgen zum Flughafen. Nach einem anstrengenden Flugtag kamen wir mitten in der Nacht endlich in San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas an! 

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Oaxaca -