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California - here we come...

Klar war, wenn wir schon in die USA reisen, dann auch nach San Francisco und LA. Also entschlossen wir auch in Kalifornien einen Roadtrip zu machen. Gesagt, getan. Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in San Francisco und starteten im Hafenviertel "Fisherman's Wharf". In einem Museum für alte Spielautomaten verprassten wir unsere Quarters und Lisas Siegesserie während unserer Kalifornienreise im Airhockey nahm hier ihren Lauf.

Abends beobachteten wir die Lichter der Stadt vom Hafen aus ehe wir mit Bus und Bahn wieder zurück zur Unterkunft, die etwas außerhalb lag, fuhren.

Am nächsten Tag begaben wir uns auf eine Tour quer durch die Stadt mit ihren charmanten, aber verdammt steilen Straßen. An jeder Ecke gab es aber etwas zu sehen, ob Streetart, interessantes Geschäft oder einen schönen Ausblick bis an die Waterfront. Selbstverständlich überquerten wir auch die "Golden Gate" Bridge. Doch unsere Vorfreude wurde zugleich zu Nichte gemacht. Von der Brücke war außer die ersten Meter der Fahrbahn rein gar nichts zu sehen, sie wurde vom dichten Nebel regelrecht verschluckt. Doch als der Nebel aufriss, die Brückenpfeiler das Weiß durchschnitten und dann noch aus dem Nichts riesige Containerschiffe unter der Brücke auftauchten, war dies mehr als beeindruckend.

Weiter ging es zu den nächsten Sehenswürdigkeiten durch die hügeligen Straßen bis wir uns in Chinatown auf die berühmtem Cable Cars schwangen und wieder abwärts tuckerten. 

 

Am nächsten Tag holten wir unseren Wagen ab, fuhren entlang der wunderschönen Küstenstraße Highway 1 und übernachteten in verschiedenen Motels. Ganz im Gegensatz zu San Francisco konnten wir nun die Wärme Kaliforniens spüren. Bevor wir am nächsten Zwischenziel in Salinas ankamen, stoppten wir auf einem Kürbisfest, das zufällig auf dem Weg lag. Für stolze 20 Dollar Parkgebühr bekamen wir aber ein amerikanisches Volksfest-Feeling geboten. Auch am Strand von Santa Cruz machten wir Halt, hier blieben wir bis zum Sonnenuntergang am Pier. Am nächsten Tag ging es weiter an der Küste entlang. Auf dem "17 Mile Drive" fuhren wir durch Wälder und bekamen tolle Küstenabschnitte zu sehen. Unterwegs aßen wir aus Versehen das teuerste Stück Kuchen unserer Reise (12$!!!)... Naja, dafür gab es selbstgeschmierte Bagels zum Abendessen:-)

Auf unserem nächsten Stopp, San Luis Obispo, durchfuhren wir den sehenswerten Küstenstreifen "Big Sur" und stoppten an einer Bucht, in der eine der größten Seeelefanten-Kolonien mehr oder wenig friedlich verweilten. Schon von Weitem hörte man das Brüllen der Männchen, die sich am Strand Revierkämpfe lieferten. San Luis Obispo selbst bestach uns mit seinem Charme und an den naheliegenden Strände "Avila Beach" und "Pismo Beach" verbrachten wir die nächsten Tage.

Über die dänische Hauptstadt von Amerika "Solvang", wo wir durch die Straßen mit Fachwerkhäusern schlenderten und uns mit Plundergebäck vollstopften, ging es nach Santa Barbara.

Unser Hotel lag etwas außerhalb, dafür in der Nähe eines schönen Strandes. In Santa Barbara besuchten wir ein Pärchen, das wir in Brasilien im Pantanal kennengelernt haben. Mit den beiden hatten wir zwei aktive Tage, paddelten mit dem SUP hinaus aufs Meer und genossen den Strand und das Essen im Hafen.

Zwar hatten wir jeden Tag Programm, konnten aber endlich ausreichend Sonne tanken, außerdem zog uns Kalifornien mit seiner Vielseitigkeit in den Bann. Zugegeben: Uns fiel es schon schwer, die entspannten Kleinstädte entlang der Küste zu verlassen und weiter nach Los Angeles zu reisen. Doch auch hier erwarteten uns tolle Tage...

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Kalifornien -