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Einmal zum Mittelpunkt der Welt

Spätnachts erreichten wir Quito. Schon die lange Fahrt vom Flughafen war beeindruckend. Die Lichter der Stadt wurden immer wieder von Bergen, Schluchten und senkrechten Felswänden unterbrochen. Erst nach Mitternacht fand unser Taxi den Weg durch die engen und steilen Straßen.

Am nächsten Morgen spürten wir, wie die Höhe an uns nagte. Auf unserem Weg zu Fuß zur Altstadt kamen wir schnell aus der Puste. Das erste Ziel war die "Basílica del Voto Nacional". In schwindelerregender Höhe kletterten wir auf einer schmalen Leiter auf den Turm. Mit weichen Knien war es nicht ganz einfach, die Aussicht zu genießen.
Anschließend erkundeten wir weiter die Straßen der historischen Altstadt, wo es unglaublich viel zu fotografieren gab. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum "Mitad del Mondo", ein Park in dessen Zentrum ein großes Monument steht, das das Zentrum der Welt markieren soll.  Tatsächlich wurde hier zum ersten Mal die genaue Position des Äquators bestimmt, der sich symbolisch als gelbe Linie durch den Park zieht. Darüberhinaus gibt es noch weiteres Interessantes zu sehen. So stört es auch nicht, dass man sich bei der Messung des Äquators damals vertan hat und dieser in Wirklichkeit zweihundert Meter weiter weg befindet.
Schon einen Tag später fanden wir uns auf den Galapagosinseln wieder, die tatsächlich auf dem Äquator liegen...

- Quito -