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Rio die Zweite

Schon bei unserem ersten Besuch vor einigen Tagen hat uns Rio mehr als positiv überrascht und diese Begeisterung wuchs weiter.

Früh am Morgen machten wir uns per "Uber" auf zum Fuß des Corcovado, auf dem die weltbekannte Cristo do Redentor Statue thront. By the way: "Uber", das wir bisher nur vom Hörensagen kannten, entpuppte sich für uns als richtigen Glücksgriff. Aus dem WLAN unserer Unterkunft oder von Cafés oder Restaurants orderten wir immer einen Fahrer, der uns dann innerhalb von kürzester Zeit abholte und oftmals zur Hälfte dessen, was ein Taxi gekostet hätte, zum Ziel brachte. Da man mit der App die Route auch nachträglich nachverfolgen kann, Fahrer-ID und Kennzeichen immer hinterlegt sind, ist man auch bestens abgesichert.

Ebenfalls online buchten wir am Vorabend unseren Zeitslot für die Tram hinauf zur Cristo-Statue. Da wir morgens um 8.30Uhr zu den ersten gehörten, war auch noch sehr wenig Trubel. Schon eine halbe Stunde später, trat man sich dann auf der Aussichtsplattform auf die Füße. Der Ausblick von dort oben war herrlich und ist ein absolutes Muss. Für uns gibt es auch kein "entweder Zuckerhut oder Corcovado", beides sollte man erlebt haben, wenn man Rio besucht. Packt euch aber unbedingt einen Sonnenschutz ein, denn dort oben gibt es nirgends Schatten.

Unser Weg führte uns weiter auf die andere Seite des Berges in den Bezirk "Jardim Botânico". Dort erkundeten wir den "Parque Lages" und den botanischen Garten, der davon 15 Minuten zu Fuß entfernt ist. Beides fanden wir sehr schön. Dort konnten wir uns im Schatten der Bäume vor der Hitze verstecken und Affen und einen Tukan sehen.

Und nachmittags war es dann endlich so weit... der langersehnte Strandtag stand an und es ging auf an die Copacabana, an deren Promenade wir bereits am Vorabend entlang schlenderten. Rios Strände sind zwar voll von Menschen und überall hört man Musik, trotzdem war das ein ganz besonderes Erlebnis.

Auch am nächsten Morgen verließen wir bereits morgens unser Hotel - dieses Mal können wir unsere Unterkunft auch absolut weiter empfehlen (Ibis Copacabana Posto 5). Um ca. halb zehn erreichten wir die berühmten bunten, mit Mosaiksteinen gefliesten Treppen, die "Escadaria Selarón". Wie schon am Vortag machte es sich bezahlt, früh loszugehen, denn wir hatten die Stufen anfangs nahezu für uns alleine. Bereits eine halbe Stunde später schoben sich die Touri-Massen an uns durch. Anschließend erkundeten wir noch etwas das Zentrum Rios, bevor es dann endlich wieder hieß: Badesachen anziehen und ab ins Wasser. Dieses Mal breiteten wir aber unser Handtuch am Strand von Ipanema aus. Allein das Treiben am Strand ist ein Besuch wert. Nachdem wir uns einen Sonnenbrand abgeholt, leckere Maiskolben und eine Açai-Bowl von einem der zahlreichen Stände verspeist hatten, gingen wir weiter zu einem vorgelagerten Felsen, dem "Pedra do Arpoador", von wo wir einen herrlichen Ausblick auf den Strand im Licht der untergehenden Sonne hatten. Und so ging ein toller Tag zu Ende.

Hinweis: Wir bekommen weder Provision noch sonst etwas für die genannten Dinge. Was uns überzeugt, teilen wir einfach gerne mit euch.

- Rio de Janeiro -